Wenn der Erste Weltkrieg gemeinhin als "Materialschlacht" bezeichnet wird, gilt dies genauso für die Bilderflut, die zwischen 1914 und 1918 produziert und in Umlauf gebracht wurde. Die Fotografie trat dabei in nie gekanntem Maß in Erscheinung, sei es als Stoff für Presse und Propaganda, zur privaten Erinnerung, in Form von Postkarten oder als Abbildung in Büchern.
Auf einer Fläche von 650 qm zeigt nun die Fotografische Sammlung 300 Werke zum Thema Fotografie im Ersten Weltkrieg. Zu den Highlights gehören:
Die größte Fotografie des Krieges. Aus: L'Illustration, 29.12.1917, Fotograf unbekannt
Ernst Friedrich: Krieg dem Kriege, Berlin 1925
Rundbild der russischen Stellung von N12-N14 aufgenommen von der Artillerie- Beobacht. U25a (2,40 m langes Panoramabild)